Nina Canell

Die Schwedin Nina Canell, die 1979 in Växjö geboren wurde, lebt und arbeitet in Berlin und hat einige sehr eindrucksvolle Werke geschaffen. Anspruchsvolle technische Konstruktionen nennt sie ihr Eigen und zauber Polygone auf Monitore. Und obwohl es überall an ihren Werken Drähte, Stromkabel oder Mikrofone gibt, sind diese doch auf unverständliche Weise irgendwie poetisch. Denn [...]

Die Schwedin Nina Canell, die 1979 in Växjö geboren wurde, lebt und arbeitet in Berlin und hat einige sehr eindrucksvolle Werke geschaffen. Anspruchsvolle technische Konstruktionen nennt sie ihr Eigen und zauber Polygone auf Monitore. Und obwohl es überall an ihren Werken Drähte, Stromkabel oder Mikrofone gibt, sind diese doch auf unverständliche Weise irgendwie poetisch. Denn nicht nur die technischen Dinge, die sie verarbeitet sind außergewöhnlich, auch arbeitet Nina Canell mit den unterschiedlichsten Materialien, die sie kunstvoll in ihre Werke einarbeitet.

Äste, Tannenzapfen sowie Erde und Wasser sind in einer besonderen Art in all ihren Werken zu finden. Sie begeistert mit ihren Installationen, die sich aus Technik und Naturmaterialien vermischen und lässt sich somit in keine künstlerische Schublade stecken. Obwohl diese Werke überwiegend aus alten Resten und Überbleibseln gestaltet werden, sind sie doch übermodern. In ihren Installationen kann man Vergangenheit und Zukunft erforschen.

Nina Canell ist eine junge Frau, die sich durch nichts beirren lässt und verfolgt, ganz ohne ihr Ziel aus den Augen zu verlieren, ihre Art Kunst zu schaffen. Auch lässt sie sich durch Grenzen nicht abschrecken. Geboren in Schweden, ging sie nach dem Studium nach Dublin und bekam ein Stipendium in Worpswede. Im Herbst 2008 geht es nach New York, um dort zu arbeiten. Derzeit lebt sie in Berlin, wo sie auch arbeitet.

Bis zum 30.01.2011 sind die Kunstwerke von Nina Canell im Museum für moderne Kunst in Wien zu besichtigen und sich begeistern zu lassen. Erleben Sie eine außergewöhnliche Künstlerin, die mit Sicherheit noch viel von sich hören lassen wird.

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"... ist, wenn man's nicht kann, denn wenn man's kann, ist's keine Kunst", sagte Nestroy.

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Titelbild: Vinicius Tupinamba | Agency: Dreamstime.com